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Mail Art – Netzwerker Kunst

Mail Art ist eine Kunstbewegung die auf Kunst-Austausch basiert. Existent durch ein weltweites Netzwerk von Künstlern, welche mittels eines Kommunikationsmediums (Post, Telefon, Telefax, Telegramm, Internet) Kunst (aus-) tauschen.

Einige Merksätze zur Mail Art:

  • Mail Art! = Verschicke Kunst!
  • Mail Art entwickelte sich aus der Korrespondenz von Fluxus-, Neuer Realismus- und Gutai-Künstlern; Dadaisten und Surrealisten.
  • Mail Art ist Kunst-Austausch mittels Kommunikationsmedien.
  • Mail Art umfaßt alle erdenklichen Kunstrichtungen.
  • Mail Art ist Kunst ohne Kommerz. Un(ver)käuflich.
  • Mail Art – jeder kann und soll Kunst machen.
  • Mail Art ist grenzenlos.
  • Mail Art ist Begegnungsstätte verschiedener Kulturen, sozialer Klassen usw.
  • Mail Art ist Kunst für Jedermann; ohne künstliche Mechanismen wie z.B. Galerien.
  • Je mehr Mail Art Du arbeitest, desto mehr Mail Art sollst Du erhalten, desto mehr sollst Du arbeiten…
  • Mail Art ist globale Freundschaft und Verständigung.
  • Mail Art ist Kunst von Haus zu Haus
  • Mail Art hat keinen Einsendeschluß; seine Größe, Art und Medium sind freigestellt; es gibt keine Jury; eine Dokumentation bei speziellen Projekten / Themen ist erwünscht.
  • Mail Art ist eine Kunstbewegung; eine Bewegung der Kunst – und zwar eine sehr schöne!

Mail Art (engl., Briefkunst)

Seit Anfang der sechziger Jahre praktizierte Form der Kunstvermittlung und Information aktueller künstlerischer Produktion unter Zuhilfenahme postaler Kommunikationsmedien. In enger Zusammenarbeit zwischen Künstlern und/oder Galeristen/Sammlern bot sich auf diesem Weg die Möglichkeit, den Adressaten in den künstlerischen Vermittlungsprozeß einzubeziehen und in kontinuierlichem Kontakt zu interessieren. Die 1962 von Ray Johnson in New York gegründete ‚Correspondence School of Art‘ widmete sich ebenso dieser Aktualisierung der zeitgenössischen Kunst wie Künstler aus dem Umkreis des Fluxus (Emmett Williams, Arthur Koepke, Wolf Vostell, George Brecht, Klaus Groh, Robert Watts, Alex Mlynareik u.a.).
Literatur: M.Crane (Hg.), Correspondence Art Source Book for the Network of International Post Art Activity, San Francisco 1984. – B. Löbach, Hans-Ruedi-Fricker-Networkingmatirial, Spuren künstlerischer Umtriebe per Post, Cremlingen 1986.

Beispiele finden Sie in unserer Mail Art Galerie

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